| Eurotrial in Veszprem, Ungarn, 21. – 23. Juli 2005 |
Die deutsche Mannschaft ist wieder da! Und erfolgreicher als je zuvor. Ein dritter Platz, drei (!) Vizemeister und ein Europameister bedeuteten auch den Gewinn des Cup of Nations von zwölf angetretenen Nationen. Doch zurück zum Anfang. Angesichts des hügeligen Fahrerlager konnte zwar das um ein Gemeinschaftszelt angesiedelte deutsche Lager nicht verwirklicht werden, aber dem Zusammenhalt tat es keinen Abbruch. Schon am Donnerstag war unsere Nationalmannschaft nahezu komplett angereist. Dieter Rückert, der zu einem kleinen Verwandtschaftsbesuch aufgebrochen war, brachte nicht nur Wein und Salami mit. Als er eine kleine Beule am Nummernschild seines Wohnmobiles richten wollte, fiel ihm ein ganzer Fasan in die Hände. Diese hatte sich von Dieter unbemerkt mit Suizidabsichten vor dessen Wohnmobil geworfen. Die erlegte Fasanendame wurde von den Stellplatznachbarn fachgerecht gerupft, ausgenommen und zubereitet. So kam ein Teil der Truppe in den Genuss einer schmackhaften Suppe mit Einlage. Am Abend fand die erste Teamleitersitzung statt. Diese wurde eingeführt um den Andrang von 159 Teilnehmern zu entzerren. Zur Besprechung kommen nur noch die Nationenleiter und tragen die Anliegen und Fragen ihrer Fahrer vor. Umgekehrt teilen die Teamleiter die Beschlüsse ihren Fahrern mit. Unsere Mannschaft hatte zu diesem Zweck von den Allrad Spezis Franken deren Vereinszelt zur Verfügung gestellt bekommen. Spätestens als es am Samstag früh um halb acht regnete waren alle froh im Trockenen stehen zu können. Am Freitag war für 11 Uhr die technische Abnahme für das deutsche Team angesetzt worden. Von unseren 21 Teams fielen jedoch zwei kurzfristig aus: Oskar „Ossi“ Neuffer versuchte seit Donnerstag Abend den Verteiler zu reparieren. Hier machte sich das mitgereiste Serviceteam schon bezahlt: Herbert Schneider und Robert Michl von den Allrad Spezis, sowie Peter Schneider und Susanne Frantz von den Kurpfälzern waren Helfer in der Not. Kurzerhand fuhr man nach Veszprém und besorgte Ersatz für Ossis „Geier“. Bei Fritz Bültemeier sorgte ein defektes Relais für Ungemach. Auch hier konnten die Service-Engel helfen und beide gelangten noch im Zeitfenster zur technischen Abnahme. Nachdem alle Autos mit Starnummern und Sponsorenaufklebern bestückt waren, sammelte man sich am zuvor gewählten Servicepunkt. Dort stand der Anhänger von Ossi, eingerichtet mit einer technischen Grundausstattung wie: Notstromaggregat, Schweißgerät und Kompressor. Diese wurde durch die umfangreiche Werkstattausrüstung der Allrad-Spezi-Schrauber perfekt ergänzt. Danach wurde das Gelände besichtigt. Auf ca. 3 Kilometer Länge lagen rechts und links einer asphaltierten Nebenstrasse insgesamt 24 Sektionen. Bis auf zwei Richtverfahren 2 waren alle nach RV 3, dem Areal, ausgesteckt. Das weitläufige, grüne, hügelige Gelände täuschte Einfachheit vor. In Geländeeinbrüchen, Waldstücken und Senken verbargen sich knackige Sektionen. Abbruchkanten, Geröllhänge und eng stehende Bäume sorgten für spektakuläre Szenen. Sand und Fels bildeten ein Gelände nach dem man sich in Deutschland die Finger lecken würde. Norbert Sollner, der in Beuern regelmäßig mit dem Platz zu kämpfen hat: „Hier könnte ich in einem Jahr drei DGM Läufe ausstecken und fahre immer noch keine Sektion doppelt.“ Die Probesektion ließen einige Fahrer lieber aus, frei nach dem Motto: „Ich ruinier` mir doch nicht heute schon mein Auto!“ Der Ansatz war vernünftig, stand um 17 Uhr die Fahrerpräsentation an. Im Konvoi, die Protos meist auf Hängern, ging es ins 10 Kilometer entfernte Veszprém, wo zwischen Obi und Tesco Supermarkt eine Rampe auf der Wiese aufgebaut war, über die die Teilnehmer einzeln fahren sollten. Oben wurde gehalten und Fahrer und Beifahrer stellten sich den Moderatoren und dem zahlreich erschienenen Publikum vor. Rundherum zogen immer mehr dunkle Wolken auf und es kam wie es kommen musste. Der Regen setzte ein, als die deutsche Mannschaft an der Reihe war. Fünf Teams hatten noch die Ehre, nach oben zu gelangen, danach war die Holzrampe so rutschig, dass an ein Rauffahren nicht mehr zu denken war. Alle noch kommenden Starter mussten die Rampe umfahren. Auch einer der Moderatoren bekam den Wetterwechsel deutlich zu spüren: er verließ seinen Posten oben nicht mittels Absprung, sonder wollte bequem die Rampe herunter gehen. Neigung und Regen zogen im jedoch die Füße weg und er rutschte unsanft auf seinen vier Buchstaben herunter. Den Spaß hatten wie immer die Betrachter... Der Regen blieb bis zum Samstag. Früh um sieben fand das nächste Teamleitertreffen mit Ausgabe der Bordkarten statt. Um halb acht trafen sich die deutschen Fahrer am Spezizelt und um acht Uhr wurden die Sektionen geöffnet. Zehn davon galt es für jeden bis 17 Uhr zu bewältigen. Der Regen dämpfte die Agilität des einen oder anderen, und so kam es, dass mancher gen Mittag erst die dritte Sektion anging. Die Service-Engel hatten dagegen alle Hände voll zu tun. Der Strom an Hilfe suchenden riß nicht ab. Johannes Ehmanns übernahm den Hol- und Bringdienst: er schleppte Fahrzeuge zum Service-Punkt oder holte Ersatzteile. Am schlimmsten traf es die Prototypen. Norbert Sollner tauschte am „G-rät“ gleich zwei Achswellen, bei Dirk Lewandowskis „Mudzilla“ streikten Hinterachswelle und Kühler, bei Fritz Bültemeiers Proto musste ein herausgerissener Stoßdämpfer und eine Ölleitung repariert werden, und bei Reiner Krepps grünem Proto drohte sich ein Motorschaden an. Aber auch die Starter in der Klasse Original kamen nicht ungeschoren davon: Arnd Neithardt musste einen Reifenschaden beheben, Hans Braeuner legte seinen gelben G in der Sektion 2 auf die Seite und klagte ebenfalls über einen platten Reifen. Die Damen waren besser dabei: Maria Schumann und Ute Braeuner hatten allenfalls mit der Zeit zu kämpfen. Ute schaffte das Kunststück, eine Sektion eine Tausendstelsekunde vor Ablauf der Maximalzeit von vier Minuten zu beenden. Unser 2004er Europameister Andreas Klossner haderte etwas mit der Kunst: in der Sektion 9, ein Kiesloch, saß er im letzten Tor auf. Das kostete ihn 100 Punkte, die es bitter in sich hatten. Weitenteils fuhren die vier, bzw. fünf Teams einer Klasse die Sektionen gemeinsam an. In Gemeinschaftsarbeit wurde der beste Weg ermittelt und jedem Erfolg gegönnt und nicht geneidet. Auch in der Klasse Standard versuchten die beiden Suzuki und die zwei Mercedes G Fahrer ihr bestes. Heinz Bertsch und sein LJ 80 hatten einen schlechten Tag erwischt, unter anderem fuhr er sich in einer Sektion gar fest. Bei Anton Baumann musste ein neuer Getriebehalter für den Jimny angefertigt werden, ehe es weitergehen konnte. Klaus Hofmockel und Poldi Schichtl leisteten sich einen unnötigen Abbruch, und nachdem die Strafpunkte mit G-Club Kollege Jens Immel verglichen wurden, lagen sie eigentlich hinter Jens. Gegen Mittag ließ der Regen endlich nach und hörte schließlich ganz auf. Im „Kessel“ nah am Fahrerlager lagen zehn Sektionen. Dieser wurde von oben wurde moderiert und mit Musik bespielt. Hier wurde es gegen 16.30 Uhr hektisch. Lag es an Reparaturpausen oder an morgendlicher Trägheit, die Schlangen an einigen Sektionen wurden immer länger, und es war abzusehen, dass es länger dauern würde, alle anstehenden Teilnehmer noch fahren zu lassen. Die Ungarn blieben konsequent und zogen ihre Regelung durch. Wenig nach 17 Uhr wurden alle Sektionen geschlossen, und wer bis dahin nicht alles gefahren war, den bissen als letzten die Hunde. Die Wettbewerbsfahrzeuge mussten anschließend alle im bewachten Parc fermé abgestellt werden. Die Modified und Pro Modified Fahrer hatten abends auch Wunden zu lecken. Der Rahmen vom „Geier“ von Oskar Neuffer musste nach einem Überschlag gerichtet werden. Bodo Scheibe und Dieter Rückert tauschten beide vorne links die Achswelle. Dieter war mit seinem Suzuki SJ auf einem Stein aufgesessen, der mitten in einem Tor lag. Unsere Servicecrew betreute auch zwei „Fremdgänger“: Harald und Sebastian Liesicke starteten für Finnland, und Harald war nach seinem Umfaller fast froh, wollte er doch nicht für Finnland Europameister werden! An seinem „Gismo“ wurde der Ölfilter gesäubert und weiter ging es. Gleich zweimal kam Bruno Huber vorbei. Der Schweizer, der in der deutschen Meisterschaft fährt, startete für Ungarn. Das Verteilergetriebe seines „Teufelchen“ benötigte Reparatur. Brunos bessere Hälfte Lore meine augenzwinkernd, dass sie ja nur vorbei kämen, damit auch mal die schönen Auffahrrampen einmal benutzt werden. Den Schraubern blieb kaum Zeit sich den Wettbewerb anzusehen. Nur zehn Minuten gönnten sich die Spezi-Schrauber etwas anderes als Eisen: nah am Servicepunkt hatte Lipton Ice eine Promotionfläche, auf der unter anderem „nett“ (Zitat!) bekleidete Damen Beachvolleyball präsentierten. Die Tagesergebnisse der Deutschen waren vielversprechend: Hans Braeuner lag nach dem ersten Tag auf Platz drei und Andreas Klossner auf Platz fünf in der Original. Die Standard waren noch besser mit Klaus Hofmockel auf Platz zwei und Jens Immel auf Platz vier. In der Modified erreichte Michael Köhler den dritten Platz und Harald Schumann war in der Pro-Modified sogar Tagesbester, und Norbert Reiner rangierte auf Platz 4. Bei den Protos gab es keinen deutschen Fahrer unter den ersten zehn. Der Samstag klang im Festzelt aus, mit ungarischem Essen und einer wirklich guten, rockigen Live-Band. Diese wurde jedoch unterbrochen, da sich die gesamte deutsche Nationalmannschaft vor der Bühne einfand um Ute Braeuner ein Ständchen zum Geburtstag zu singen. Am Sonntag das gleiche Prozedere: 7 Uhr Teamleitertreffen, Ausgabe der Bordkarten am Teamzelt um 7.30 Uhr, ab 8 Uhr Sektionen offen. Diesmal jedoch ohne Regen und für jeden Teilnehmer nur neun Sektionen. Diese wurden nur wenig umgebaut, meist wurden sie in umgekehrter Richtung befahren. Stark verändert wurde nur das Richtverfahren 2 für die Original und Standard. Da am Samstag nahezu alle mit 0 den Hang hinauf gefahren waren, wurde jetzt eine steilere und vom Boden her lockere Variante geboten. Und hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Der Hang galt als nicht bezwingbar. Als Jens Immel und Klaus Hofmockel kamen, war noch niemand hinauf gekommen. Dafür aber runter: kurz vorher hatte es einen Überschlag gegeben, erst kopfüber, dann seitwärts. Zum Glück gab es nur Glas- und Blechschaden. Nun versuchte Jens Immel sein Glück. Der für die Standard verkürzte, somit nicht vorhandene, Anlauf war ein weiteres Handicap, und auch Jens kam nur durch das 200er Tor, ehe er die zwecklosen Versuche abbrach. Dann kam Klaus an die Reihe. Gab Gas, und fuhr hoch. War was? Geht doch! Zwar gab er zu an der Stelle gar nicht hochzufahren vorgehabt zu haben, er meinte, wenn es geht, dann nur weiter links, da es aber immer weiter ging, ist er einfach auf dem Gas geblieben, und berührte nur bei der Ausfahrt das Band. Somit wurden es keine reinen null Punkte, sondern fünf. Nach ihm schafften noch ein paar den Hang, aber seine direkten Konkurrenten werden vorher am Hang versagt haben, somit war dieser „Sieg“ der Baustein zum Erfolg. A propos Erfolg: Andy Klossner und Elke Steube fuhren mit ihrem G fast wie vom andern Stern. Mit nur 78 Strafpunkten fuhren sie mit Abstand das beste Tagesergebnis in der Klasse Original ein. Hier zeigte sich nun, wie bitter die 100 Punkte vom Vortag schmeckten. Damit war die Verteidigung des Titels hin. Für Michael Köhler und seinen weißen Suzuki lief es technisch in der Modified gut. Aber auch er hatte in der Sektion 9 sein Aha-Erlebnis. Er kam zwar über den Hügel, auf dem schon Andy Klossner und Dieter Rückert aufsaßen hinweg, rutschte jedoch danach in ein klassenfremdes Tor, was den sofortigen Abbruch bedeutete. Zitat Dieter: „Das war’s dann mit dem Titel.“ Er sollte recht behalten. Jürgen Wagner blieb unauffällig, bis auf einen Umfaller. Anton Baumann und sein Jimny brachten ein sehenswertes Kunststück. Er überschlug sich hangabwärts. Dies warf eine interessante Frage auf: da sich die Schnauze des Jimny immer nach vorne bewegte und er wieder auf allen vier Rädern landete, zählt es doch eigentlich nicht als ein „Rückwärts“? Oder? Ein weiteres Kunststück brachte Hans Braeuner fertig. Die Sektion 2 lag ihm nicht, obwohl er wieder lag. Und zwar an derselben Stelle wie am Samstag! Und er legte den G der umgedrehten Fahrtrichtung entsprechend diesmal auf die Beifahrerseite. Glaubt man der Meinung, ein guter Rennwagen ist der, der erst nach der Zieldurchfahrt auseinander fällt, dann ist der Proto von Reiner Krepp ein guter Proto. Er fiel zwar nicht auseinander, aber bei der Einfahrt ins Parc fermé brach der sich schon lang andeutende Motorschaden durch. Mit Spannung wurde die Siegerehrung erwartet. Nachdem alle geduscht und umgezogen waren, füllte sich das Festzelt bis zum Bersten. Ein Meer von Flaggen und leider überlauten Tröten heizten die Stimmung an. Bis zur Ehrung unterhielt ein Blasorchester und anschließend eine sehenswerte Volkstanzgruppe die Masse. Schließlich betraten die Organisatoren die Bühne. Nachdem Bürgermeister und Offizielle allen gedankt hatten ging es an die Verteilung der im Scheinwerferlicht glänzenden Pokale. Der Kürze halber wurden nur die jeweils ersten drei vorgelesen und nach oben gebeten. Und schon bei der Klasse Original konnte die deutsche Mannschaft jubeln: Andy Klossner und Elke Steube errangen den Vizemeistertitel! Dann die Klasse Standard: Platz drei geht nach Italien, diesen Platz hatte Klaus Hofmockel eigentlich im Visier gehabt. Hochjagen des Pulses als Platz zwei in deutsch angekündigt wird. Bodenloses Absinken als Österreich den zweiten Platz einnimmt. Und dann: „Klaus Hofmockel und Poldi Schichtl, Klaus Hofmockel und Poldi Schichtl bitte Platz 1!“ Wie bitte? Ja, aber gerne doch! Hurra, Europameister! Da war es auch egal, das bei der Hymne sogar alle drei Strophen des Deutschlandliedes gespielt wurden. Dem Jubel und dem Fahnenmeer in der deutschen Ecke tat es keinen Abbruch. Weiter ging es zur Klasse Modified. Und schon wieder Jubel: Michael „Mitsch“ Köhler erringt mit einem Punkt Vorsprung den Vizemeistertitel! Es geht Schlag auf Schlag weiter, unsere Mannschaft kommt kaum zum Atemholen. Klasse Pro-Modified, Platz drei: Norbert Reiner und Michael Schleicher auf die Bühne bitte. Und damit noch kein Ende, Vizemeister werden Harald und Christoph Schumann. Eine Verschnaufpause, als die Prototypenklasse geehrt wird. Hier hatten die deutschen Protos gegen die Skandinavier wieder keine Chance. Zu guter Letzt die Nationenwertung: alle teilnehmenden Nationen werden vorgelesen und es wird gebeten, das nur der Teamleiter nach vorn kommt und die Urkunden entgegennimmt. Doch schon bald ist es mit der Disziplin dahin, da schließlich jeder gern auf die Bühne möchte. Die deutsche Mannschaft muss lange warten bis sie aufgerufen wird, denn sie ist Europameister! Der Cup of Nations geht nach Deutschland! Alle Fahrer, Beifahrer, Schrauber, Angehörige und Freunde füllen die Bühne, schwenken ihre Fahnen und feiern sich und eine gelungene Veranstaltung. Der riesige Pokal wurde anschließend aufgrund von Übersetzungsschwierigkeiten nicht mit Sekt sondern mit Bier gefüllt und macht die Runde. Langsam, ganz langsam, klingt ein phantastisches Wochenende aus. Ein paar Einzelergebnisse lassen noch aufhorchen: in der Original nahm Andy Klossner als Tagesbester dem späteren Sieger fast 50 Punkte ab, Harald Liesicke fuhr für Finnland den zweiten Platz der Tageswertung heraus. Auch Heinz Bertsch sorgte mit dem zweitbesten Ergebnis am Sonntag für einen Sprung nach vorn für ihn in der Wertung der Standard. Klaus Hofmockel zeigte Konstanz und legte das drittbeste Tagesergebnis hin. Und in der Pro-Modified konnte auch ein zehnter Platz von Harald und Christof Schumann den Vizemeistertitel nicht mehr gefährden. Für Norbert Reiner ergaben zwei vierte Plätze Gesamtrang drei. Bei den Prototypen kann Deutschland nach wie vor nicht mithalten. Der beste Platz ist der 15. Rang von Reiner Krepp. Als 16. folgen Dirk und Marlon Lewandowski, und auf 20, bzw. 23 landeten Norbert Sollner, bzw. Fritz Bültemeier. Norbert Sollner war dermaßen enttäuscht, das er sogar andeutete, das G-rät auszumustern. Lassen wir uns überraschen, was beim nächsten DGM Lauf in Drackenstein passiert. Der Eurotrial in Ungarn war eine rundum gut organisierte Veranstaltung. Im Fahrerlager gab es sogar Strom und zwei Duschcontainer. Die sehr zahlreich aufgestellten Dixietoiletten wurden täglich (!) geleert und gesäubert. Zur Perfektion fehlte nur eine ebene Fläche für das Fahrerlager, die es im Veranstaltungsgelände gegeben hätte. Da man aber dort weder Strom noch Wasser gehabt hätte, haben sich die Organisatoren dagegen entschieden. Und ich glaube, jeder war mit dem was geboten wurde, zufrieden. Im nächsten Jahr wird Finnland Gastgeber des Eurotrial sein, im Jahr 2007 geht der Weg nach San Marino. Bei der Siegerehrung wurde die Station für 2008 bekannt gegeben: Norwegen wird wieder die Besten der Besten willkommen heißen. |