6. Lauf zur DGM, 12.Oktober 2002, Asbach


Nachdem beim vorletzten Lauf schon die Meisterschaftsehren in der Klasse Standard und Modified verteilt wurden, wurde es in den restlichen drei Klassen noch einmal spannend. In den sehr selektiven Sektionen gingen 84 Starter in den Endlauf.

Im Fun-Cup wetteiferten noch wenigstens fünf Starter um den größten Pokal. Mit einer konstant guten Leistung setzte sich Sabrina Gillmann auf einem Mercedes 280GE gegen die zumeist männliche Konkurrenz durch und ist damit neue Meisterin im Fun-Cup 2002.
Die Tageswertung brachte die Ausgeglichenheit in dem Cup zur Geltung: gleich drei Starter belegten punktgleich den zweiten Platz.

Knapp ging es in der Klasse Original zu. Harald Lieseke sicherte sich mit einer starken zweiten Saisonhälfte und einem dritten Platz in Asbach noch den Vizetitel, aber an Hans Braeuner war kein Herankommen mehr. Braeuner reichte ein sechster Platz um mit drei Punkten Vorsprung Meister in der Klasse Original zu werden. Tagessiegerin wurde Bettina Wagner auf einem Suzuki LJ 80 vor ihrem Gatten Jürgen in einem Mercedes 280GE. In der Gesamtwertung jedoch liegt Jürgen Wagner mit einem Punkt Vorsprung vor seiner besseren Hälfte auf dem 4. Rang und ist damit noch qualifiziert für den EM-Lauf im nächsten Jahr.

In der Gruppe Standard setzte Jens Immel, Fun-Cup-Meister 2001, mit seinem 280GE ein Glanzlicht und holte sich den Tagessieg. Thomas Schmidt sicherte sich durch stetig gute Platzierungen Rang zwei sowohl in der Tageswertung als auch im Gesamtklassement. Als Meister stand Werner Scheerer schon fest, aber hinter ihm ging es noch um die Qualifikation für die EM. Klaus Hofmockel, auf einem guten dritten Rang liegend, legte in einer Sektion seinen Mercedes G auf die Seite, verschenkte den Tagessieg und rutschte auf den undankbaren fünften Gesamtrang ab. Der Schweizer Ueli Baur, der sich über die Schweizer Meisterschaft nicht für die EM qualifizieren konnte, kletterte auf den 4. Gesamtrang und ist damit nächstes Jahr beim EM-Lauf startberechtigt.
Dieter Rückert musste sich in der Klasse Modified knapp Michael Köhler auf einem Suzuki Vitara geschlagen geben. Der erste Platz wurde erst im Nachkommabereich entschieden. Als Meister stand Rückert allerdings schon fest. Anton Baumann ereilte das gleiche Schicksal wie Klaus Hofmockel: Durch einen elften Platz in Asbach rutschte er auf Rang fünf im Gesamtklassement ab.
Bei den Prototypen gingen acht Starter in die Sektionen. Gegen Fritz Bondi aus der Schweiz hatten die deutschen Starter zum wiederholten Mal nichts entgegenzusetzen. Auch die letzte Sektion, nach Hillclimbing-Art je höher, je weniger Strafpunkte, meisterte er überlegen: Er kam oben an. Einzig Norbert Sollner konnte es ihm gleichtun.